1. Spieltag 26.08.2016 20:30

 

FC Bayern München

 

 gegen

     

                                 Werder Bremen

 

6:0

Vorbericht

Quelle FC Bayern

Es geht wieder los! 104 Tage nach dem bisher letzten Bundesliga-Spiel gegen Hannover 96 startet der FC Bayern endlich seine Mission Titelverteidigung. Fast schon traditionell eröffnet der Meister am Freitagabend (20:30 Uhr, live im Ticker und im Webradio) die neue Bundesliga-Spielzeit – und alle Münchner sind heiß auf den Auftakt gegen Werder Bremen!

„Die Vorfreude nach einer Sommerpause und einer Vorbereitung ist immer groß”, fiebert Kapitän Philipp Lahm dem Start in die 54. Bundesliga-Serie entgegen, „man ist froh, wenn es wieder richtig losgeht.” Auch bei Manuel Neuer kribbelt es „sehr, wir freuen uns auf das Eröffnungsspiel in der Arena.“ Und David Alaba hielt fest: „Die Vorbereitung ist zu Ende, jetzt können wir uns voll und ganz auf die Saison konzentrieren!”

„Wir sind sehr gespannt, wie die ersten Spiele werden“, so Neuer, der darauf verwies, dass man „erst nach dem fünften, sechsten Spieltag sieht, wo man steht. Aber ich denke, dass wir gut gearbeitet haben.“ Auch Lahm ahnt, dass die Bayern „noch nicht bei 100 Prozent sein können, weil wir ein neues Trainerteam haben und die Nationalspieler noch nicht lange dabei sind. Aber ich glaube, wir sind gut vorbereitet für den Start.“

Xabi Alonso und Thiago zurück

Auch Carlo Ancelotti blickt dem Saisonauftakt im ausverkauften Wohnzimmer der Bayern mit großer Vorfreude entgegen. „Es ist eine neue Erfahrung, ein neues Land, eine neue Liga. Aus diesem Grund ist es sehr aufregend, morgen zu starten“, sagte der Bayern-Trainer am Freitag.  „Ich denke, wir sind der Favorit auf den Titel, wir müssen aber immer unser Bestes geben. Es wird eine lange Saison mit 34 Spielen. Wir müssen fokussiert sein und legen jetzt den Fokus auf das erste Spiel.“

Vor den Gästen von der Weser hat Ancelotti großen Respekt, die überraschende Niederlage der Norddeutschen beim Drittligisten Lotte lässt den Cheftrainer kalt. „Bremen hat im Pokal verloren, aber morgen ist es ein anderes Spiel“, weiß der Italiener. „Wir wollen gut starten und brauchen ein hohes Maß an Konzentration.“ Gut für die Bayern: Die zuletzt angeschlagenen Xabi Alonso und Thiago rücken wieder in den Kader. „Sie sind bereit und haben keine Probleme.“ Renato Sanches wird immerhin auf der Bank sitzen können.

Bremens Trainer Viktor Skripnik kämpft derweil mit Personalproblemen. Das Wiedersehen mit Claudio Pizarro fällt aus, der Peruaner muss wegen eines Faserrisses passen. Santiago Garcia und Philipp Bargfrede werden ebenso fehlen wie Neuzugang Max Kruse, fraglich ist zudem der Einsatz von Zlatko Junuzovic. Ob Rechtsverteidiger Robert Bauer wenige Tage nach seinem Wechsel aus Ingolstadt schon für Werder debütiert, ließ Skripnik offen.

 

FC Bayern

 

 

Neuer - Lahm (74. Rafinha), Martínez, Hummels, Alaba (78. Bernat) - Vidal, Alonso (64. Kimmich), Thiago - Müller, Lewandowski, Ribéry

 

Ersatz

 

Ulreich, Sanches, Green, Öztürk

 

 

Werder Bremen

 

 

 

Wiedwald - Gebre Selassie, Sané, Diagne, Caldirola - Bauer - Yatabaré, Grillitsch (74. Eggestein), Bartels (88. Thy), Fritz - Johannsson (64. Sternberg)

 

Ersatz

 

Drobny, Kainz, Moisander, Petsos

 

 

 

Schiedsrichter

 

 

 

Christian Dingert (Burglichtenberg)

 

Zuschauer

 

75.000 (ausverkauft)

 

Tore

 

 

1:0 Alonso (9.), 2:0 Lewandowski (13.), 3:0 Lewandowski (46.), 4:0 Lahm (66.), 5:0 Ribéry (73.), 6:0 Lewandowski (77., Foulelfmeter)

 

Gelbe Karten

 

- / Sternberg

 

Was für ein Auftakt! Mit einem klaren 6:0 (2:0)-Sieg über Werder Bremen ist der FC Bayern am Freitagabend furios in die 54. Bundesliga-Saison gestartet. Xabi Alonso (9.) eröffnete mit einem Distanzkracher den Torreigen, Robert Lewandowski (13.) legte schnell nach. In der zweiten Hälfte traf der Pole sogar doppelt (46./77., FE), zudem trugen sich Philipp Lahm (66.) und Franck Ribéry (73.) in die Torschützenliste ein.

Vor 75.000 begeisterten Fans in der Allianz Arena spielten sich die Münchner phasenweise in einen Rausch. Großen Anteil an den Treffern hatte neben den Torschützen auch Thomas Müller, der gleich dreimal assistierte. Der Jubel bei den Bayern-Fans? Riesengroß!

In seinem ersten Bundesliga-Spiel musste Carlo Ancelotti auf seine fünf Rekonvaleszenten (Badstuber, Boateng, Coman, Costa, Robben) verzichten, die Aufstellung bot demzufolge wenig Raum für Spekulationen. Im Vergleich zum 5:0-Sieg bei Carl Zeiss Jena stellte der Italiener dreimal um: Die wiedergenesenen Thiago und Xabi Alonso standen ebenso in der Startelf wie Mats Hummels, das Trio lief anstelle von Joshua Kimmich, Juan Bernat und Rafinha (alle Bank) auf. Damit schickte Ancelotti jene Startelf ins Rennen, die in Dortmund (2:0) den Supercup gewonnen hatte. Renato Sanches saß immerhin erstmals auf der Bank, kam jedoch nicht zum Einsatz.

Auf Hochtouren arbeitete die Rotationsmaschine derweil bei Werder-Trainer Viktor Skripnik, der seine Startelf nach dem Pokal-Aus in Lotte (1:2) auf fünf Positionen veränderte. Luca Caldirola, Robert Bauer, Aron Johannsson, Fallou Diagne und Florian Grillitsch rückten für Lennart Thy, Niklas Moisander, Janek Sternberg und die verletzten Max Kruse sowie Zlatko Junuzovic in die Anfangself, der langjährige Münchner Claudio Pizarro stand wegen eines Faserrisses wie erwartet nicht im Kader.

Spielverlauf

104 Tage nach dem letzten Bundesliga-Spiel lief der Bayern-Motor wieder wie geschmiert. Die Münchner drückten Werder tief in die eigene Hälfte, ließen Ball und Gegner laufen und kombinierten gefällig. Bis zum ersten Tor der neuen Spielzeit mussten die frenetischen Bayern-Fans nur neun Minuten warten, ehe Xabi Alonso mit einem fulminanten Distanzschuss die Arena zum Kochen brachte. Kurz darauf legte Lewandowski (13.) aus spitzem Winkel nach. Was für ein Start!

Nach ihrem zweiten Treffer nahmen die Münchner zunächst ein wenig den Fuß vom Gaspedal, Kapital konnte der Deutsche Meister von 2004 aus der leichten Zurückhaltung der Bayern aber nicht schlagen. Und als die Bayern das Tempo wieder anzogen, half den Bremern nur noch das Aluminium: Müller (31., Pfosten) und Lewandowski (39., Latte) hätten das Ergebnis noch vor der Pause höherschrauben können.

42 Sekunden nach Wiederanpfiff ließ Lewandowski es schließlich klingeln – der zweite Treffer des amtierenden Torschützenkönigs. Die Bayern schraubten zwar nun merklich runter, hatten aber nach wie vor alles im Griff. Dann schlug die Stunde des Kapitäns: Lahm netzte nach Müller-Vorlage und mithilfe des Innenpfostens ein – das 4:0 (66.)! Die Gegenwehr der Bremer war endgültig gebrochen, Ribéry legte kurz darauf (73.) das 5:0 nach. Den Endstand stellte Lewandowski mit seinem dritten Treffer (77.), einem verwandelten Elfmeter nach Foul am eingewechselten Rafinha, her.

 

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