• FC Bayern

    Ulreich - Kimmich, Süle, Hummels (62. Rafinha), Alaba - Tolisso, Rudy, Vidal - Müller (61. Robben), Lewandowski, Ribéry (77. Coman)


    Ersatz

    Früchtl, Friedl, Sanches, Pantovic


  • Bayer Leverkusen

    Leno - Henrichs, Tah, S. Bender (46. Dragovic), Wendell - Bellarabi, Kohr, Aranguiz (60. Kampl), Bailey (46. Brandt) - Mehmedi, Volland


    Ersatz

    Özcan, Baumgartlinger, Pohjanpalo, Yurchenko


  • Schiedsrichter

    Tobias Stieler (Hamburg)


  • Zuschauer

    75.000 (ausverkauft)


  • Tore

    1:0 Süle (9.); 2:0 Tolisso (18.); 3:0 Lewandowski (53., Foulelfmeter); 3:1 Mehmedi (65.)


  • Gelbe Karten

    Vidal / Kohr, Aranguiz

Quelle FC Bayern München, Erstellt am 17.08.2017 um 13:23 Uhr  

Vorbericht

Das lange Warten hat ein Ende. „Nach drei Monaten rollt also endlich der Ball wieder in der Bundesliga – Vorhang auf zur neuen Spielzeit“, freut sich Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge auf das Heimspiel gegen Bayer Leverkusen, mit dem der FC Bayern die Saison 2017/18 am Freitag (ab 20:30 im Liveticker und im Webradio bei FCBayern.tv) eröffnet.

Sieben Wochen Vorbereitung mit zwölf Spielen liegen hinter dem Team von Carlo Ancelotti. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wurde spätestens beim Supercup gegen Dortmund und im Pokal gegen Chemnitz deutlich, dass der deutsche Rekordmeister rechtzeitig in Form kommt. „Da haben wir gezeigt, dass wir den Schalter umlegen konnten“, meinte Joshua Kimmich. Sein Trainer ist mit dem aktuellen Zustand der Mannschaft ebenfalls zufrieden. „Alles ist im Plan, unser Rhythmus in diesem Moment ist gut“, bilanzierte der 57-Jährige.

Neuer noch nicht dabei

Nach vielen anstrengenden Einheiten können die beiden das Auftaktspiel kaum erwarten. „Gegen Leverkusen geht es endlich los, jeder freut sich drauf und dann ist die Vorbereitung vergessen“, freut sich Kimmich. „Wir freuen uns, gegen Leverkusen in die Bundesliga zu starten“, blickt Ancelotti dem ersten Heimspiel der Saison erwartungsvoll entgegen.

Lediglich die aktuelle Personalsituation trübt die Vorfreude des Italieners ein wenig. Ein Einsatz für Kapitän Manuel Neuer kommt noch zu früh. „Wir wollen kein Risiko gehen. Wir werden nächste Woche sehen, wie seine Verfassung ist, aber ich denke, dass er gegen Bremen spielen kann“, erklärte der Trainer. Außerdem werden Javi Martinez, James Rodriguez, Thiago, Juan Bernat und Jérôme Boateng nicht zur Verfügung stehen.

Karl-Heinz Rummenigge
„Ein Fest, auf das sich die ganze Welt freut“

Doch auch ohne diese Stützen fühlt sich Ancelotti „bereit für das Spiel und ich hoffe, wir können ein gutes Spiel machen. Das erste Spiel ist immer schwierig“. Vor allem, da man den Gegner noch nicht richtig einschätzen kann. Bei den Leverkusenern sitzt mit Heiko Herrlich ein neuer Mann auf der Bank. „Sie haben dadurch eine neue Spielidee. In den letzten Spielen agierten sie sehr aggressiv“, analysierte Ancelotti.

Der 12. der Vorsaison musste mit Hakan Calhanoglu, Chicharito und Ömer Toprak zwar drei wichtige Spieler abgeben, konnte in Sven Bender und Dominik Kohr aber starke Neuverpflichtungen vermelden. In München müssen die Rheinländer jedoch auf Lars Bender (Sprunggelenk) verzichten und auch hinter dem Einsatz von Kai Havertz (Knieprobleme) steht ein Fragezeichen.

Für Herrlich ist dies kein Grund, sich zu verstecken. „Wir sehen es nicht olympisch nach dem Motto: Dabei sein ist Alles. Wir wollen mutig auftreten“, so der 45-Jährige. Demnach können die Fans ein tolles Spiel zwischen zwei Bundesliga-Top-Teams erwarten. „Es ist ein Fest, auf das sich die ganze Welt freut“, bringt es Rummenigge auf den Punkt.

Was für ein Einstand! Der FC Bayern hat Bayer Leverkusen am 1. Spieltag der Bundesliga mit 3:1 (2:0) geschlagen. Dabei trafen die beiden Neuzugänge Niklas Süle (9.) und Corentin Tolisso (18.) sowie Robert Lewandowski per Foulelfmeter (53.). Auch der dritte Neuzugang Sebastian Rudy war entscheidend beteiligt, denn er gab die Vorlage zum 1:0. Für Leverkusen trug sich Admir Mehmedi in die Torschützenliste ein (65.).

Das Team von Carlo Ancelotti war von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft und zeigte vor allem in der Anfangsphase vor 75.000 Fans in der ausverkauften Allianz Arena tollen Fußball. Als die Bayern etwas den Fuß vom Gas nahmen, kam auch Leverkusen zu guten Chancen, war in der Verwertung aber nicht so kaltschnäuzig wie die Münchner.

Aufstellung

Im Vergleich zum 5:0-Pokalerfolg gegen Chemnitz am vergangenen Wochenende wechselte Ancelotti auf zwei Positionen und ließ sein Team wie im Supercup in einer 4-3-3-Formation beginnen. David Alaba und Arturo Vidal kamen für Rafinha und Kingsley Coman (beide Bank) in die Startelf, in der auch die Neuzugänge Rudy, Süle und Tolisso standen. Angeführt wurde der deutsche Rekordmeister von Thomas Müller, der die Kapitänsbinde vom verletzten Manuel Neuer übernahm.

Heiko Herrlich, der erstmals in der Bundesliga als Bayertrainer auf der Bank saß, stellte sein Team im 4-4-2 auf und brachte die beiden Neuverpflichtungen Sven Bender sowie Dominik Kohr.  

Spielverlauf

Die Bayern-Fans mussten nicht lange warten, bis sie in der Saison 2017/18 erstmals jubeln konnten. Bereits in der 9. Minute traf Süle per Kopf zum 1:0. Der Treffer war ein Co-Produktion zweier Neuzugänge, denn Rudy brachte den Freistoß in die Mitte. Weitere neun Zeigerumdrehungen später riss es die Bayern erneut von den Sitzen – und wieder traf ein Neuer.

Nach einer Ecke stand Tolisso am langen Pfosten goldrichtig und köpfte zum 2:0 ein (18.). Um ein Haar hätte der Franzose sein Liga-Debüt mit einem Doppelpack gekrönt, doch Bernd Leno konnte die Kugel gerade noch an den Pfosten lenken (23.). Als wenig später der Starkregen über der Allianz Arena einsetzte, verlor die Partie etwas an Tempo. Die Fans störte das jedoch nicht, sie feuerten ihr Team weiter lautstark an.

Aufgrund des Gewitters wurde auch die Halbzeitpause um knapp 20 Minuten verlängert. Im Anschluss waren die Leverkusener, bei denen Aleksandar Dragovic und Julian Brandt neu in die Partie kamen, etwas aktiver. Das Tor erzielten aber die Bayern. Lewandowski wurde im Strafraum umgerissen und verwandelte den fälligen Strafstoß sicher zum 3:0 (53.). Schiedsrichter Tobias Stieler gab den Elfmeter erst, als der Videoschiedsrichter eingriff.

Die Leverkusener wollten sich jedoch nicht geschlagen geben und drängten auf den Anschlusstreffer. Sven Ulreich konnte diesen jedoch vorerst mit starken Paraden verhindern. Auf der Gegenseite hatte Mats Hummels das 4:0 auf dem Kopf, aber auch er kam am Torhüter nicht vorbei (62.). Kurz darauf war Ulreich dann doch geschlagen. Bei Mehmedis Kracher unter die Latte war der Neuer-Vertreter chancenlos (65.). In der Schlussphase boten sich den Bayern noch gute Konterchancen, aber die Kaltschnäuzgkeit ging verloren. Somit blieb es beim verdienten 3:1-Sieg.


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